Beitragsarchiv

10.9.2020

Anmeldebogen CoVid-19

Bitte drucken Sie diese Anmeldung aus und bringen Sie sie ausgefüllt mit, wenn Sie
einen unserer Gottesdienste oder eine Gemeindeveranstaltung besuchen.

 

Name:

Vorname:

Adresse:

Telefonnummer:

 

Hiermit bestätige ich, dass ich keinerlei Krankheitssymptome habe, die auf eine
SARS-CoV-2-Infektion hinweisen.

 

Unterschrift:

 

 Anmeldebogen CoVid-19

Wir freuen uns, dass Sie in unsere Kirchengemeinde kommen.

10.9.2020

Neue Pastorin in Epiphanias

Nach einigen Monaten des Abwartens, ob alles klappt, kann ich endlich sagen: Hallo, ich bin Hanna Jacobs (32) und neu im Sahlkamp. Eine Kunstgalerie unter freiem Himmel habe ich schon entdeckt, einen kleinen Markt, einen Stadtteilbauernhof, viel Grün. Und mittendrin die Epiphanias-Kirchengemeinde. Ich freue mich sehr, dass ich genau da, mittendrin, ab September 2020 Pastorin sein darf. Mit 25% werde ich zudem an der Akademie Loccum mitarbeiten.

Die letzten zwei Jahre habe im Ruhrgebiet verbracht und in Essen das „raumschiff.ruhr“ geleitet, ein Gemeindeprojekt für junge Erwachsene. Es war und ist mir ein Anliegen, mit Menschen nach Möglichkeiten zu suchen gemeinsam Glauben zu leben, zum Beispiel mit Wohnzimmerkonzerten, Abendbrotessen, Meditation oder besonderen Gottesdiensten…

Davor habe ich mein Vikariat in Selsingen gemacht, einem kleinen Dorf zwischen Hamburg und Bremen, zwischen Kühen und Schützenfest. Dabei wollte ich als Jugendliche noch gar nicht Pastorin werden. Meine frühe Kindheit habe ich in Südafrika verbracht, aufgewachsen bin ich hauptsächlich in Hermannsburg in der Lüneburger Heide. Nach verschiedenen Auslandsaufenthalten fing ich an, in England Internationale Beziehungen zu studieren. Doch die Frage danach, wie eine Kirche aussehen kann, in der ich mich zuhause fühle, ließ mich nicht los und irgendwann merkte ich: Gott hat etwas anderes mit mir vor. Und so begann ich, Theologie zu studieren. Erst in Heidelberg, dann in Greifswald und Göttingen.

Als ich vor zwei Jahren ordiniert wurde, wählte ich einen Vers aus Marias Lobgesang: „Meine Seele erhebt den Herrn und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes“ (Lukas 1, 46-47). Freude finden an der Liebe, die mit Jesus Christus in diese Welt gekommen ist und sie weitergeben mit Worten, Musik, beim Kaffeetrinken oder Feiern – das möchte ich mit Ihnen gemeinsam tun. Ich bin neugierig darauf, was uns auf diesem Weg begegnen wird.

Mein Weg führt mich übrigens nicht das erste Mal nach Hannover. Als Kind habe ich oft meine Großmutter hier besucht und bin auch einige Zeit in der Nachbargemeinde Gethsemane in den Kindergarten gegangen. Aber das ist eine andere Geschichte. Der Umzug ist für mich somit Nachhauskommen und Neuanfang zugleich.

In meiner Freizeit schreibe ich gerne, u.a. für DIE ZEIT Christ & Welt. Besonders gut abschalten kann ich beim Schwimmen, am liebsten im Freibad. Ich koche gerne für mich und für andere, mag Museen und Musik.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen!

Ihre Hanna Jacobs

1.9.2020

Corona-Sommer in Epiphanias

23. August 2020

24.5.2020

Gottesdienste zur Zeit

Vom Pfingstsonntag an werden wieder Gottesdienste in unseren Gemeinden gefeiert. Im Juni bis Ende August wird im Wechsel an einem Sonntag von der Titus-Kirche und am nächsten von der Epiphanias-Kirche eingeladen, an gemeinsamen Gottesdiensten teilzunehmen.

Es wird dann also nur in einer Kirche für die zwei Gemeinden an einem Sonntag Gottesdienst gefeiert.

In Zeiten der Einschränkungen ist dieses Vorgehen für unsere beiden Gemeinden eine Möglichkeit, wieder zusammenzukommen und trotzdem die Versammlungsorte zu minimieren und zu konzentrieren.
So freuen sich beide Gemeinden schon, mit allen Interessierten Gottesdienste „leibhaftig“ zu begehen.

Folgende Maßnahmen und Regeln gelten seit dem 24.5.2020:

  • Bitte Abstand von 1.5 m einhalten. Auch beim Eingang / Ausgang.
  • Gehen Sie nur einzeln durch die Tür.
  • Ein Mund-und-Nasen-Schutz ist wünschenswert.
  • Am Eingang steht Desinfektion für die Hände bereit.
  • Wir verzichten auf das Händeschütteln aus Rücksicht auf eine
    mögliche Ansteckung.
  • Bitte nur in den markierten Bänken sitzen und auch hier den Abstand einhalten. Dies gilt nicht, wenn Sie zu einer Familie gehören.
  • Es gibt keine Gesangbücher. Auf Gemeindegesang muss z.Z. verzichtet werden.
  • Es wird kein Abendmahl gefeiert.
  • Die Kollekte wird ausschließlich am Ausgang gesammelt.
  • Das Kirchencafe kann nicht stattfinden.

Wir freuen uns auf Sie!

Pastor Jens Petersen

22.5.2020

Video Gottesdienst Exaudi

Exaudi – Erhöre! Was das Thema dieses Sonntages mit den Four Tops und ihrem Hit „Reach out I’ll be there“ verbindet, zeigt Pastor Jens Petersen in dieser Aufzeichnung des Gottesdienstes Exaudi aus der Epiphanias Kirche. Musikalisch wird er begleitet von Irina Janz (Gesang) und Konstantin Schneider (Gitarre).

15.5.2020

Video Gottesdienst Rogate

Dieses Mal laden die Pastoren Jens Petersen und Tesso Benti gemeinsam zu einem Video Gottesdienst in die Epiphanias Kirche ein. „Have a talk with god“ (Stevie Wonder) ist das zentrale Thema, natürlich auch in musikalischer Hinsicht.

9.5.2020

Video-Gottesdienst Kantate





Der Gottesdienst Kantate wurde in der Titus Kirche aufgezeichnet und kann über die Homepage der Titus Kirche angesehen werden.

3.5.2020

Epiphanias-Informationen

Liebe Gemeinde,
über unsere Homepage, die von Frau Keßler neu gestaltet wurde, können Sie sich weiterhin gut informieren. Schauen Sie doch einmal vorbei:

Informationszettel

 

30.4.2020

Andacht für den 3. Mai

2. Korinther 4, 14 -18
14: Denn wir wissen, dass der, welcher Jesus, den Herrn, auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch vor sich stellen wird.
15: Alles tun wir euretwegen, damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen zur Verherrlichung Gottes.
16: Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert.
17: Denn die kleine Last unserer gegenwärtigen Not schafft uns in maßlosem Übermaß ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit,
18: uns, die wir nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare blicken; denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig.

Der Bibeltext liest sich nicht so leicht in Corona-Zeiten. „Denn die kleine Last unserer gegenwärtigen Not schafft uns in maßlosem Übermaß ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit“: Wer fühlt sich so? Schulen, Kindergärten, Altenheime sind gesperrt. Menschliche Nähe scheint unerwünscht. Natürlich – jeder weiß um die Infektionsgefahr. Wer erwachsen und gesund ist, versteht das schon. Aber wer erklärt kleinen Kindern, dass der schöne Spielplatz gesperrt ist und die Freunde aus dem Kindergarten irgendwie gefährlich sind – jedenfalls darf man nicht mit ihnen spielen und fröhlich sein. Für alte Menschen bedeutet das Abstandhalten Kontaktverlust zu den Kindern, den Enkeln. Ja, und auch der freie Wille alter Menschen wird nicht geachtet. Vielleicht wollen sie gar nicht so geschützt werden und lieber Kinder und Enkel sehen.
Und die Wirtschaft! Vielen Menschen bricht die Existenz weg. Wer gestern noch ein ordentliches Einkommen hatte, ist vielleicht bald pleite, weil das Geschäft geschlossen ist und kein Geld verdient werden kann. Die Kosten bleiben aber. Kein Staat der Welt kann diese Unkosten abfangen. Es bleibt nur, das Schlimmste zu verhindern.
16: „Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert“. Vielleicht schenkt uns Gott doch etwas – mitten in der Krise. Auf einmal geht es nicht mehr nur um Erfolg, Karriere, die vielen Wünsche im Alltag, die unseren äußeren Menschen so beschäftigen. Es wird deutlicher, was das Leben eigentlich ausmacht, worauf nicht verzichtet werden kann: Familie, Freunde, ja, auch die Nachbarn, die im Alltag kaum eine Rolle spielen, werden wichtig. Vielleicht brauchen sie Hilfe? Vielleicht können sie helfen? Das Leben kann trotz der schweren Krise und dem Abstand, der zueinander eingehalten werden muss, wärmer und menschlicher werden. Der äußere Mensch mit seinen Ansprüchen und Wünschen muss sich zurücknehmen. Damit ist nicht gesagt, dass Beruf, Geld verdienen oder sich einfach mal amüsieren unwichtig ist, ganz im Gegenteil. Aber der äußere Mensch bezieht seine Kraft aus dem Kern des Lebens: Liebe, Bindungen, Glaube. Die Krise hat die Welt, in der wir leben, leiser gemacht und entschleunigt. Vielleicht gelingt es gerade dadurch, die wirklich wichtigen Dinge klarer wahrzunehmen. Und mitten in der Krise Freude an dem zu haben, was Gott jeden Tag schenkt: Die Liebe in Familie und Freundschaft, den Frühling, die Hilfsbereitschaft untereinander, die jetzt in der Krise so präsent ist. Und das andere? Die Arbeit, das normale Leben? Lasst uns Gott bitten, dass das bald wieder sein kann. Und dass wir darüber nicht vergessen, was wirklich wichtig ist.

Prädikantin Irmgard Schulz

24.4.2020

Misericordias Domini, 26. April

Der Predigttext steht im 1. Petrusbrief, Kapitel 2, Verse 21-25
„Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; der nicht wider schmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet; der unsere Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. Denn ihr wart die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.“

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde,
die Stimmen mehren sich, dass wir in der Epidemie nun nicht mehr nur die Gesundheit der Menschen, sondern auch die wirtschaftlichen Lebensgrundlagen bedenken und sinnvolle Maßnahmen ergreifen sollten. Wissenschaftler*innen sagen, es dauere mindestens noch zwölf Monate, bis ein Impfstoff gegen die CoVID-19-Pandemie produziert werden könne. Und währenddessen mehren sich Stimmen in sozialen Medien, es bringen sich lauter laute Politiker zu Gehör, die mit kruden Verschwörungstheorien oder mit aberwitzigen Vorstellungen und unbewiesenen Thesen Menschen aufwiegeln und in all der Unsicherheit zu weiterer Verunsicherung beitragen. Viele Menschen suchen verständlicherweise in all der Unübersichtlichkeit nach Orientierung, nach der Person, der Maßnahme oder Einsicht, der sie vertrauen können. Wir alle suchen in diesen unklaren Zeiten nach Tröstungen, doch treffen wir allzu häufig nur auf Menschen, die auch nur im Trüben fischen und Trügerisches für uns angeln. So soll zum Beispiel Knoblauch gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2 auf jeden Fall helfen – es ist ein Trugschluss, wie vernünftige Einsicht schnell herausfindet.
Einer, in dessen Mund sich kein Betrug findet, wie es im Predigttext heißt, – ja das wäre jetzt genau jemand, den wir bräuchten. Aber den finden wir hier nicht. Wir finden hier nur sehr verantwortungsvolle Politiker*innen, die bisher mit ihren Entscheidungen einen guten Weg gewiesen haben; wir finden Wissenschaftler*innen, die mit ihrer Expertise einen Orientierungsrahmen geben, aber wie alle Verantwortlichen nur weiterhin „auf Sicht fahren“ können und allen trügerischen und manchmal betrügerischen Vorstellungen oder Lügen oder Ansichten Fakten entgegenzustellen wissen. Mehr geht im Moment nicht. – Währenddessen leiden Menschen in Krankenhäusern, in Intensivstationen, sie sterben allein, und Angehörige dürfen nicht zu ihnen; Ärzte und Pflegepersonal mühen sich seit Wochen für sie, für uns alle ab; in Schulen müssen Lehrer*innen dafür sorgen, dass ein eingeschränkter Lehrbetrieb wieder anläuft und wissen bei all den Widrigkeiten nicht, wie.
In Jesus Christus haben wir einen, der unsere mangelnde Voraussicht, die wachsende und verständliche Nachlässigkeit, die Inkonsequenz, unsere Zugänglichkeit für einfache Erklärungen und den riskanten Wunsch nach unserem früheren Leben auf sich nimmt. In ihm finden alle Furchtsamen, die Leidenden, die einsam Siechenden, aber auch die, die sich für das Wohl anderer plagen, die sich mit schwierigen Entscheidungen herumschlagen, einen, der sich unerkannt zu ihnen allen gesellt. Bei ihm finden sie eine tragende Gemeinschaft, die über all die Ungewissheit, Unwägbarkeit und Unwegsamkeit, über alle Ungeborgenheit und Ungeschütztheit hinaus eine Besonnenheit, Gelassenheit und ein Heil gibt, die bei allen anstehenden Schwierigkeiten eine heilsame Zuversicht weckt und ins Werk setzt. Aus seinem Leiden heraus, das er für uns überwunden hat, erhalten wir alle von ihm eine Kraft, die unser Vertrauen auf ihn lenkt, den Hirten und den, der uns im Blick behält, auf uns sieht, uns beaufsichtigt und behutsam lenkt. Amen.
Pastor Jens Petersen

23.4.2020

Hilfe beim Einkaufen…

Liebe Gemeindeglieder,  wenn Sie Hilfe beim Einkaufen oder sonstigen
wichtigen Gängen brauchen, bitte melden Sie sich bei P. Petersen
unter: 0179-678 18 31 oder unter gemeindebuero.epiphanias@evlka.de.
Wenn Sie ein Gespräch mit dem Pastor wünschen, melden Sie sich bitte
auch unter der angegebenen Telefonnummer oder E-mail-Adresse.
Wir sind und bleiben für Sie da!
Seien Sie behütet, bleiben Sie gesund, nehmen Sie Rücksicht, geben Sie
Hilfe, wo es möglich ist.
Ihr Pastor J. Petersen

13.4.2020

Unser neuer YouTube-Kanal

Nun hat auch die Epiphanias-Kirchengemeinde ihren eigenen YouTube-Kanal.

Durch das Corona-Virus müssen auf unbestimmte Zeit alle Veranstaltungen und vor allem auch die Gottesdienste in der Kirche ausfallen. Um dennoch an einer Andacht teilnehmen zu können oder gerade wie jetzt an Ostern nicht gänzlich auf insbesondere unsere Kirche zu verzichten, hat sich Pastor Jens Petersen entschieden, per Video für jeden einen Besuch in der Epiphanias-Kirche möglich zu machen.

In Zukunft werden also auch auf unserer Homepage Andachten oder eben auch Gottesdienste aus unserer Epiphanias-Kirche auf Abruf zu sehen sein.

Hier geht es zum YouTube-Kanal.

12.4.2020

Quasimodogeniti

Predigt-Impuls zum 1. Sonntag nach Ostern (Quasimodogeniti) –
Diakon Manfred Büsing

Jesaja 40, 26-31
26: Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat all dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so groß, dass nicht eins von ihnen fehlt.
27: Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: »Mein Weg ist dem Herrn verborgen, und mein Recht geht an meinem Gott vorüber«?
28: Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der Herr, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich.
29: Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden.
30: Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen;
31: aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Die Kraft und der Segen des Auferstandenen sei mit uns Allen. In diesem Moment und für alle Zeiten und auch in der Ewigkeit. Amen

Liebe Gemeinde.
Es geht also weiter. Mit der Osterbotschaft. Mit neuem Leben nach Sterben und Tod. Mit Frühlingserwachen und einem sonnig-blauen Himmel. Und – es geht weiter mit Ausgangsbeschränkungen, Besuchsverboten. Mit absolut erschöpften Menschen in Pflege und Medizin. Und es geht weiter mit schwerer Krankheit, Sterben und Tod.
Ja, was denn nun? Alles so eng beieinander. Glaube und Zweifel. Frohe Botschaft und Schreckensnachricht. Lockerung und Erstarrung. Österlicher Frieden und häusliche Gewalt. Das Schauen und Wahrnehmen von beiden Seiten macht mich müde. Glaubenskraft schwindet, Ich werde matt – und die Gefahr des Strauchelns und Fallens ist groß. Da bin ich aktuell ziemlich drin – in diesem alten Jesaja-Predigttext. Oder im heutigen Sonntags-Evangelium (Johannes 20, 19-29). Da zeigt sich Jesus nach seiner Auferstehung den ängstlich-verzagten Jüngerinnen und Jüngern. Er spricht mit ihnen, isst mit ihnen und zeigt seine Nägelmale. Und der sogenannte ungläubige Thomas darf später sogar seine Hände in die Wunden legen. Und Jesus lässt diese unglaubliche Nähe zu. Keine Schutzmaske. Keine Ansteckungsgefahr. Sich in Jesus, sich in Gott hineinlegen. Au und ja – das wünsche ich mir. Da finde ich mich wieder.
Gott sei Dank gibt es auch weiterhin verlässliche Geduld und Nachsicht mit mir. Aber ebenso Fragen: Weißt Du nicht? Hast Du nicht gehört? Ist es Dir entgangen, dass Gott nicht müde und matt wird? Dass der Schöpfer dieser Welt präsent bleibt – allerdings mit unausforschlichem Verstand. OK – ich will es gern erneut und erneuert versuchen: Auf den Herrn zu harren.
Ich erinnere mich an Worte von Frère Roger aus Taizé. Er sagte: „Glaube beginnt schon, wenn du zweifelst und Fragen stellst. Schon eine Frage ist Gebet. Du bist in Kontakt mit Gott.“ Im heutigen Sonntagsevangelium steht: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! (Joh. 20,29) Wahrscheinlich brauche ich noch etwas Zeit. Zum Harren und Hadern. Doch der österliche Wandel liegt in der Luft. Ein Hauch. Ein Hauch Gottes. Damals wie heute. Wandlung und mit neuer Kraft weiter. Es müssen ja nicht gleich Adlerflügel sein. Ein bisschen nachösterlicher Aufwind würde mir schon reichen. Und ja – Himmelfahrt und Pfingsten schimmern schon ein wenig durch. Und eine Zeit nach Corona.
Danke Gott für Deine Nähe und Gegenwart. Für Deine Geduld und Nachsicht. Für Deine Ermahnungen und Ermutigungen. Bleib Du mit Deiner Kraft und Deinem Segen bei uns. Amen – Ja, so sei es.

Sie können mich gern unter info@manfredbuesing.de für Resonanzen etc. per Mail erreichen.

22.3.2020

Neue Homepage

Die Homepage Epiphanias erscheint in einem neuen Gewand. Eigentlich sollte erst der Mai alles neu machen, aber in Anbetracht der jetzigen Situation haben wir uns entschlossen, die neue Homepage schon eher zu starten. Bitte schauen sie sich um und helfen uns: Wenn Ihnen etwas auffällt, was fehlt oder noch etwas hakt, dann teilen Sie uns das gerne mit (email…). Und wenn es Ihnen gefällt, dann sparen Sie nicht mit Lob.“

22.3.2020

Gottesdienst – Gebete – Andacht

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in diesem Jahr feiern wir die Gottesdienste in der Passionszeit in einer Situation, die verunsichert, ängstigt und die uns zwingt, voneinander Abstand zu halten.

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21.3.2020

Alle Termine fallen aus

BIS EINSCHLIESSLICH 19.04. FALLEN ALLE GOTTESDIENSTE UND ANDACHTEN  AUF EMPFEHLUNG DES LANDESBISCHOFS AUS. (mehr …)

20.3.2020

Ansprache und Andacht

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser,

in diesen ernsten Zeiten, in denen ein Virus das öffentliche Leben umkrempelt und nahezu zum Erliegen bringt, ist es wichtig, dass Christinnen und Christen sich dessen versichern, was ihr Herr und Bruder Jesus Christus für uns tut. Er kann uns mit dem erforderlichen Ernst, der nötigen Gelassenheit, der Disziplin und Vernunft versehen, die wir brauchen, um durch diese Krise zu kommen.

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20.3.2020

Palmarum

Predigtfragmente von Diakon und Seelsorger Manfred Büsing

Aus dem Evangelium Joh.12,12-19 für Sonntag Palmarum 05.04.2020

Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde, nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel! (mehr …)

1.3.2020

KU-Informations- und Anmeldeveranstaltung am 23. April 2020

20.2.2020

Gemeinsame Konfirmandenzeit der Titus- und der Epiphanias-Kirchengemeinde

Im Sommer beginnt der nächste Konfirmandenkurs unserer beiden Gemeinden und wir laden alle Jugendlichen, die im April 2020 mindestens 12 Jahre alt sind, herzlich dazu ein.

Die Konfirmandenzeit ist ein Angebot für junge Menschen, sich mit den Grundlagen unseres christlichen Glaubens und dem Leben in Kirche und Gemeinde vertraut zu machen.

Die Jugendlichen werden darin unterstützt, sich selbst religiöses Wissen anzueignen und dieses mit ihrer aktuellen Lebenssituation in Verbindung zu setzen und als hilfreich und ermutigend zu erfahren.

Begleitet werden die Jugendlichen in dieser Zeit von den verantwortlichen Hauptberuflichen – das sind die Pastoren Tesso Benti und Jens Petersen und die Diakonin Anke de Buhr – sowie den Teamerinnen und Teamern (älteren Jugendlichen).

Zu unserer Konfirmandenzeit gehören der regelmäßige wöchentliche Unterricht an einem Nachmittag in der Woche, drei Wochenendblöcke und eine Freizeit. Am Ende – im Mai 2021 – feiern wir dann Konfirmation.

Liebe Familien,
ursprünglich hatten wir geplant, alle interessierten Jugendlichen mit ihren Eltern am 23. April zu einem Informationsabend einzuladen. Aufgrund der besonderen aktuellen Situation kann diese Veranstaltung nicht stattfinden.
Wir laden Sie aber herzlich ein, mit uns telefonisch oder per Mail Kontakt aufzunehmen. Gerne geben wir Ihnen und Euch Auskunft über die Konfirmandenzeit und beantworten Ihre Fragen.
Wenn Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn anmelden möchten, können Sie sich das Formular „Anmeldung-Konfirmandenzeit“ herunterladen und an uns senden. Wir schicken Ihnen das Formular aber auch gerne per Post zu.
Wir freuen uns über alle neuen Konfirmand*innen und hoffen sehr, dass wir nach den Sommerferien mit der Konfirmandenzeit beginnen können.
Anke de Buhr Tel. 0511 606 33 19

20.2.2020

Seniorenbüro Sahlkamp

Sie finden uns jetzt in der Elmstr. 17 a – Eingang Sparkasse Sahlkamp.

Hier gibt es derzeit folgende Angebote, die aktive Ältere in eigener Regie für andere anbieten:
Sprechstunde jeden 1. + 3. Montag im Monat montags 14:00-15:30 Uhr.

Kontakt zum Seniorenbüro bekommen Sie entweder über Frau Lückert Tel.: 604 17 62 oder über das Epiphanias-Gemeindebüro Tel.: 90 89 71 (Mo., Do. 10-11:30 Uhr, Do. 16:30-17:30 – AB). Das Seniorenbüro hat auch ein eigenes Telefon mit Anrufbeantworter und die Mitarbeiter/innen melden sich zuverlässig bei Ihnen zurück: Telefon 700 36 736. Außerdem können Sie das Seniorenbüro erreichen über E-Mail: seniorenbuero-sahlkamp@htp-tel.de.

Bitte informieren Sie sich vorab, ob die u.a. Termine in dieser Corona-Zeit stattfinden!

Wöchentlich feststehende Termine:
Gedächtnis-Training mittwochs 10:00-11.30 Uhr 
Rollator-Gymnastik donnerstags 10:00-11:00 Uhr   
Englische Konversation freitags 9:30-11:00 Uhr
Rückenschule freitags 9:30-10:30 Uhr – weiterhin im Stadtteiltreff Elmstr. 15
Gitarrenkurs freitags 16:30-18:00 Uhr.

Monatlich feststehende Termine:
Familienforschung/Ahnenforschung am 1. Montag im Monat 15:00 Uhr
Runde der Ehrenamtlichen jeden 3. Montag im Monat 15:00 Uhr
Spielenachmittag am 2. Dienstag im Monat 15:00 Uhr
Gesprächsrunde am 4. Dienstag im Monat 15:00-16:30 Uhr          
Tanznachmittag am 1. Freitag im Monat 14:30 Uhr – weiterhin im Stadtteiltreff Elmstr. 15
Klönfrühstück am 2.+ 4. Freitag i. M. 10:00 Uhr im Begegnungszentrum.

Kooperationsprojekt Senioren & Medien im Stadtteiltreff Elmstr. 15
– Donnerstag 15:00–17:00 Uhr PC-Gruppe
– Freitag 11:00–13:00 Uhr Smartphone-Gruppe
Anmeldungen: Harry Rothmann – Gemeinwesenarbeit Sahlkamp Tel. 0511-168 48054.

Mehr Informationen über die einzelnen Angebote erhalten Sie jeweils durch Anklicken.