Anmeldebogen CoVid-19

Bitte drucken Sie diese Anmeldung aus und bringen Sie sie ausgefüllt mit, wenn Sie
einen unserer Gottesdienste oder eine Gemeindeveranstaltung besuchen.

 

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Hiermit bestätige ich, dass ich keinerlei Krankheitssymptome habe, die auf eine
SARS-CoV-2-Infektion hinweisen.

 

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 Anmeldebogen CoVid-19

Wir freuen uns, dass Sie in unsere Kirchengemeinde kommen.

Neue Pastorin in Epiphanias

Nach einigen Monaten des Abwartens, ob alles klappt, kann ich endlich sagen: Hallo, ich bin Hanna Jacobs (32) und neu im Sahlkamp. Eine Kunstgalerie unter freiem Himmel habe ich schon entdeckt, einen kleinen Markt, einen Stadtteilbauernhof, viel Grün. Und mittendrin die Epiphanias-Kirchengemeinde. Ich freue mich sehr, dass ich genau da, mittendrin, ab September 2020 Pastorin sein darf. Mit 25% werde ich zudem an der Akademie Loccum mitarbeiten.

Die letzten zwei Jahre habe im Ruhrgebiet verbracht und in Essen das „raumschiff.ruhr“ geleitet, ein Gemeindeprojekt für junge Erwachsene. Es war und ist mir ein Anliegen, mit Menschen nach Möglichkeiten zu suchen gemeinsam Glauben zu leben, zum Beispiel mit Wohnzimmerkonzerten, Abendbrotessen, Meditation oder besonderen Gottesdiensten…

Davor habe ich mein Vikariat in Selsingen gemacht, einem kleinen Dorf zwischen Hamburg und Bremen, zwischen Kühen und Schützenfest. Dabei wollte ich als Jugendliche noch gar nicht Pastorin werden. Meine frühe Kindheit habe ich in Südafrika verbracht, aufgewachsen bin ich hauptsächlich in Hermannsburg in der Lüneburger Heide. Nach verschiedenen Auslandsaufenthalten fing ich an, in England Internationale Beziehungen zu studieren. Doch die Frage danach, wie eine Kirche aussehen kann, in der ich mich zuhause fühle, ließ mich nicht los und irgendwann merkte ich: Gott hat etwas anderes mit mir vor. Und so begann ich, Theologie zu studieren. Erst in Heidelberg, dann in Greifswald und Göttingen.

Als ich vor zwei Jahren ordiniert wurde, wählte ich einen Vers aus Marias Lobgesang: „Meine Seele erhebt den Herrn und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes“ (Lukas 1, 46-47). Freude finden an der Liebe, die mit Jesus Christus in diese Welt gekommen ist und sie weitergeben mit Worten, Musik, beim Kaffeetrinken oder Feiern – das möchte ich mit Ihnen gemeinsam tun. Ich bin neugierig darauf, was uns auf diesem Weg begegnen wird.

Mein Weg führt mich übrigens nicht das erste Mal nach Hannover. Als Kind habe ich oft meine Großmutter hier besucht und bin auch einige Zeit in der Nachbargemeinde Gethsemane in den Kindergarten gegangen. Aber das ist eine andere Geschichte. Der Umzug ist für mich somit Nachhauskommen und Neuanfang zugleich.

In meiner Freizeit schreibe ich gerne, u.a. für DIE ZEIT Christ & Welt. Besonders gut abschalten kann ich beim Schwimmen, am liebsten im Freibad. Ich koche gerne für mich und für andere, mag Museen und Musik.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen!

Ihre Hanna Jacobs

Gottesdienste zur Zeit

Vom Pfingstsonntag an werden wieder Gottesdienste in unseren Gemeinden gefeiert. Im Juni bis Ende August wird im Wechsel an einem Sonntag von der Titus-Kirche und am nächsten von der Epiphanias-Kirche eingeladen, an gemeinsamen Gottesdiensten teilzunehmen.

Es wird dann also nur in einer Kirche für die zwei Gemeinden an einem Sonntag Gottesdienst gefeiert.

In Zeiten der Einschränkungen ist dieses Vorgehen für unsere beiden Gemeinden eine Möglichkeit, wieder zusammenzukommen und trotzdem die Versammlungsorte zu minimieren und zu konzentrieren.
So freuen sich beide Gemeinden schon, mit allen Interessierten Gottesdienste „leibhaftig“ zu begehen.

Folgende Maßnahmen und Regeln gelten seit dem 24.5.2020:

  • Bitte Abstand von 1.5 m einhalten. Auch beim Eingang / Ausgang.
  • Gehen Sie nur einzeln durch die Tür.
  • Ein Mund-und-Nasen-Schutz ist wünschenswert.
  • Am Eingang steht Desinfektion für die Hände bereit.
  • Wir verzichten auf das Händeschütteln aus Rücksicht auf eine
    mögliche Ansteckung.
  • Bitte nur in den markierten Bänken sitzen und auch hier den Abstand einhalten. Dies gilt nicht, wenn Sie zu einer Familie gehören.
  • Es gibt keine Gesangbücher. Auf Gemeindegesang muss z.Z. verzichtet werden.
  • Es wird kein Abendmahl gefeiert.
  • Die Kollekte wird ausschließlich am Ausgang gesammelt.
  • Das Kirchencafe kann nicht stattfinden.

Wir freuen uns auf Sie!

Pastor Jens Petersen

Andacht für den 3. Mai

2. Korinther 4, 14 -18
14: Denn wir wissen, dass der, welcher Jesus, den Herrn, auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch vor sich stellen wird.
15: Alles tun wir euretwegen, damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen zur Verherrlichung Gottes.
16: Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert.
17: Denn die kleine Last unserer gegenwärtigen Not schafft uns in maßlosem Übermaß ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit,
18: uns, die wir nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare blicken; denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig.

Der Bibeltext liest sich nicht so leicht in Corona-Zeiten. „Denn die kleine Last unserer gegenwärtigen Not schafft uns in maßlosem Übermaß ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit“: Wer fühlt sich so? Schulen, Kindergärten, Altenheime sind gesperrt. Menschliche Nähe scheint unerwünscht. Natürlich – jeder weiß um die Infektionsgefahr. Wer erwachsen und gesund ist, versteht das schon. Aber wer erklärt kleinen Kindern, dass der schöne Spielplatz gesperrt ist und die Freunde aus dem Kindergarten irgendwie gefährlich sind – jedenfalls darf man nicht mit ihnen spielen und fröhlich sein. Für alte Menschen bedeutet das Abstandhalten Kontaktverlust zu den Kindern, den Enkeln. Ja, und auch der freie Wille alter Menschen wird nicht geachtet. Vielleicht wollen sie gar nicht so geschützt werden und lieber Kinder und Enkel sehen.
Und die Wirtschaft! Vielen Menschen bricht die Existenz weg. Wer gestern noch ein ordentliches Einkommen hatte, ist vielleicht bald pleite, weil das Geschäft geschlossen ist und kein Geld verdient werden kann. Die Kosten bleiben aber. Kein Staat der Welt kann diese Unkosten abfangen. Es bleibt nur, das Schlimmste zu verhindern.
16: „Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert“. Vielleicht schenkt uns Gott doch etwas – mitten in der Krise. Auf einmal geht es nicht mehr nur um Erfolg, Karriere, die vielen Wünsche im Alltag, die unseren äußeren Menschen so beschäftigen. Es wird deutlicher, was das Leben eigentlich ausmacht, worauf nicht verzichtet werden kann: Familie, Freunde, ja, auch die Nachbarn, die im Alltag kaum eine Rolle spielen, werden wichtig. Vielleicht brauchen sie Hilfe? Vielleicht können sie helfen? Das Leben kann trotz der schweren Krise und dem Abstand, der zueinander eingehalten werden muss, wärmer und menschlicher werden. Der äußere Mensch mit seinen Ansprüchen und Wünschen muss sich zurücknehmen. Damit ist nicht gesagt, dass Beruf, Geld verdienen oder sich einfach mal amüsieren unwichtig ist, ganz im Gegenteil. Aber der äußere Mensch bezieht seine Kraft aus dem Kern des Lebens: Liebe, Bindungen, Glaube. Die Krise hat die Welt, in der wir leben, leiser gemacht und entschleunigt. Vielleicht gelingt es gerade dadurch, die wirklich wichtigen Dinge klarer wahrzunehmen. Und mitten in der Krise Freude an dem zu haben, was Gott jeden Tag schenkt: Die Liebe in Familie und Freundschaft, den Frühling, die Hilfsbereitschaft untereinander, die jetzt in der Krise so präsent ist. Und das andere? Die Arbeit, das normale Leben? Lasst uns Gott bitten, dass das bald wieder sein kann. Und dass wir darüber nicht vergessen, was wirklich wichtig ist.

Prädikantin Irmgard Schulz

Misericordias Domini, 26. April

Der Predigttext steht im 1. Petrusbrief, Kapitel 2, Verse 21-25
„Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; der nicht wider schmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet; der unsere Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. Denn ihr wart die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.“

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde,
die Stimmen mehren sich, dass wir in der Epidemie nun nicht mehr nur die Gesundheit der Menschen, sondern auch die wirtschaftlichen Lebensgrundlagen bedenken und sinnvolle Maßnahmen ergreifen sollten. Wissenschaftler*innen sagen, es dauere mindestens noch zwölf Monate, bis ein Impfstoff gegen die CoVID-19-Pandemie produziert werden könne. Und währenddessen mehren sich Stimmen in sozialen Medien, es bringen sich lauter laute Politiker zu Gehör, die mit kruden Verschwörungstheorien oder mit aberwitzigen Vorstellungen und unbewiesenen Thesen Menschen aufwiegeln und in all der Unsicherheit zu weiterer Verunsicherung beitragen. Viele Menschen suchen verständlicherweise in all der Unübersichtlichkeit nach Orientierung, nach der Person, der Maßnahme oder Einsicht, der sie vertrauen können. Wir alle suchen in diesen unklaren Zeiten nach Tröstungen, doch treffen wir allzu häufig nur auf Menschen, die auch nur im Trüben fischen und Trügerisches für uns angeln. So soll zum Beispiel Knoblauch gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2 auf jeden Fall helfen – es ist ein Trugschluss, wie vernünftige Einsicht schnell herausfindet.
Einer, in dessen Mund sich kein Betrug findet, wie es im Predigttext heißt, – ja das wäre jetzt genau jemand, den wir bräuchten. Aber den finden wir hier nicht. Wir finden hier nur sehr verantwortungsvolle Politiker*innen, die bisher mit ihren Entscheidungen einen guten Weg gewiesen haben; wir finden Wissenschaftler*innen, die mit ihrer Expertise einen Orientierungsrahmen geben, aber wie alle Verantwortlichen nur weiterhin „auf Sicht fahren“ können und allen trügerischen und manchmal betrügerischen Vorstellungen oder Lügen oder Ansichten Fakten entgegenzustellen wissen. Mehr geht im Moment nicht. – Währenddessen leiden Menschen in Krankenhäusern, in Intensivstationen, sie sterben allein, und Angehörige dürfen nicht zu ihnen; Ärzte und Pflegepersonal mühen sich seit Wochen für sie, für uns alle ab; in Schulen müssen Lehrer*innen dafür sorgen, dass ein eingeschränkter Lehrbetrieb wieder anläuft und wissen bei all den Widrigkeiten nicht, wie.
In Jesus Christus haben wir einen, der unsere mangelnde Voraussicht, die wachsende und verständliche Nachlässigkeit, die Inkonsequenz, unsere Zugänglichkeit für einfache Erklärungen und den riskanten Wunsch nach unserem früheren Leben auf sich nimmt. In ihm finden alle Furchtsamen, die Leidenden, die einsam Siechenden, aber auch die, die sich für das Wohl anderer plagen, die sich mit schwierigen Entscheidungen herumschlagen, einen, der sich unerkannt zu ihnen allen gesellt. Bei ihm finden sie eine tragende Gemeinschaft, die über all die Ungewissheit, Unwägbarkeit und Unwegsamkeit, über alle Ungeborgenheit und Ungeschütztheit hinaus eine Besonnenheit, Gelassenheit und ein Heil gibt, die bei allen anstehenden Schwierigkeiten eine heilsame Zuversicht weckt und ins Werk setzt. Aus seinem Leiden heraus, das er für uns überwunden hat, erhalten wir alle von ihm eine Kraft, die unser Vertrauen auf ihn lenkt, den Hirten und den, der uns im Blick behält, auf uns sieht, uns beaufsichtigt und behutsam lenkt. Amen.
Pastor Jens Petersen

Hilfe beim Einkaufen…

Liebe Gemeindeglieder,  wenn Sie Hilfe beim Einkaufen oder sonstigen
wichtigen Gängen brauchen, bitte melden Sie sich bei P. Petersen
unter: 0179-678 18 31 oder unter gemeindebuero.epiphanias@evlka.de.
Wenn Sie ein Gespräch mit dem Pastor wünschen, melden Sie sich bitte
auch unter der angegebenen Telefonnummer oder E-mail-Adresse.
Wir sind und bleiben für Sie da!
Seien Sie behütet, bleiben Sie gesund, nehmen Sie Rücksicht, geben Sie
Hilfe, wo es möglich ist.
Ihr Pastor J. Petersen

Unser neuer YouTube-Kanal

Nun hat auch die Epiphanias-Kirchengemeinde ihren eigenen YouTube-Kanal.

Durch das Corona-Virus müssen auf unbestimmte Zeit alle Veranstaltungen und vor allem auch die Gottesdienste in der Kirche ausfallen. Um dennoch an einer Andacht teilnehmen zu können oder gerade wie jetzt an Ostern nicht gänzlich auf insbesondere unsere Kirche zu verzichten, hat sich Pastor Jens Petersen entschieden, per Video für jeden einen Besuch in der Epiphanias-Kirche möglich zu machen.

In Zukunft werden also auch auf unserer Homepage Andachten oder eben auch Gottesdienste aus unserer Epiphanias-Kirche auf Abruf zu sehen sein.

Hier geht es zum YouTube-Kanal.